1. Bundesliga 8. Platz 13:23 Punkte

Mit Martin Ness, Peter Stähle, Franz Robl, Erwin Schuster. Günter Wuchenauer und Gerhard Zöh konnte die Besetzung des Vorjahres gemeldet werden. Lediglich Rudi Sitzmann war aus schulischen Gründen nach Regensburg zurückgekehrt. Der Start war wenig Verheißungsvoll. Mit 1:9 bei Aufsteiger Meidericher TTC und 2:9 beim Meister PSV Borussia Düsseldorf musste die Mannschaft hohe Niederlagen kassieren. Allerdings fehlte mit Robl und Schuster die ‚etatmäßige‘ Mitte. Schuster war wegen einer Prüfung unabkömmlich, während mit Robl insofern eine Panne passierte, als er am Treffpunkt Nürnberg-Hauptbahnhof unauffindbar blieb.
In den nächsten Runden brachte das Team jedoch die erwarteten Leistungen. Nacheinander gab es Siege gegen Eintracht Frankfurt (9:1)‚ TuSa Düsseldorf (9:4), TGS Rödelheim (9:5), Mettmanner TV (9:6). TTV Meteien (9:6). Nach einem 8:8 gegen die zähen Osnabrücker waren 11:5 Punkte und damit Platz 3 in der Tabelle erreicht.
Anschließend traf die „Postler“ vor dem letzten Vorrundenspiel bei Weißblau München ein schwerer Schlag. Martin Neß. der mit 13 Jahren in der Abteilung mit dem Tischtennis spielen begonnen und dem Verein 15 Jahre angehört hatte, wechselte zu Milbertshofen-München.

In dieser kritischen Phase war es der Mannschaft hoch anzurechnen, dass sie nach der Devise „jetzt erst recht“ Anfang Januar den Kampf um den Klassenerhalt wieder aufnahm. Zu allem Unglück hatte sich Franz Robl im November bei einem RangIistenturnier das Fersenbein gebrochen und war beim 3:9 Rückrundenauftakt gegen die starken Meidericher nicht mit von der Partie. Leider fand der Ex-Regensburger auch nach überstandener Verletzung nicht mehr zu der imponierenden Vorrundenleistung zurück. Niederlage reihte sich an Niederlage, 3:9 gegen Meiderich, 0:9 gegen PSV Düsseldorf. 2:9 gegen Frankfurt. 4:9 gegen Rödelheim, 6:9 gegen Mettmann, 2:9 gegen Metelen und 2:9 gegen München waren die Ergebnisse. Mit dem sicheren Absteiger TuSa Düsseldorf (9:3) konnte in der Rückrunde nur eine Mannschaft bezwungen werden.

Trotz der mageren Rückrundenbilanz reichte das Punktepolster aus der Vorrunde gerade noch zum Ligaerhalt. 13:23 Punkte standen 12:24  für Weißblau München und 1:35 für TuSa Düsselderf gegenüber. München und Düsseldorf mussten den Weg zurück in die Oberliga antreten.

Die besten Spieler der Liga:

Klaus Schmittinger 30:5
Fritz 24:9
Jäger 24:11
Eberhard Schöler 23:5
Detlev Siewert 22:10

Bilanzen des Post SV:

Martin Ness 11:4 (nur Vorrunde)
Peter Stähle 6:25
Franz Robl 1:10
Mittleres Paarkreuz:
Erwin Schuster 13:13
Franz Robl 9:2
Günter Wuchenauer 7:4
Hinteres Paarkreuz:
Günter Wuchenauer 11:3
Gerhard Zöh 9:21
Friedhelm Vitzthum 0:4
Erich Trepl 0:4
Wilhelm Freyingen 0:21

Doppel:

Ness/Stähle 10:2
Stähle /Wuchenauer 4:7